Wahlprogramm 2014 - Kinderbetreuung/Bildung/Chancengleichheit

Kinderbetreuung/Bildung/Chancengleichheit

Wir setzen uns ein für mehr Krippen und Kindergärten mit Ganztages-betreuung, damit Familie und Beruf besser vereinbar sind. Kinderbetreuung ist eine Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, deswegen wollen wir die Möglichkeit schaffen, Familien eine familiengerechte Betreuung für Kinder im Krippen-, Kindergarten- und Grundschulalter anzubieten. In diesem Zusammen-hang wollen wir mit Unterstützung der Landesregierung für jedes Kind einen bedarfsgerechten und gebührenfreien Kindergartenplatz schaffen.

Wir fordern Ausweitung und Weiterführung der Sprachförderungsprogramme im Kindergarten und in den Grundschulen. Diese Programme werden in Leimen erfolgreich angeboten. Aber um Chancengleichheit zu fördern, muss es mehr Kurse geben, damit noch mehr Kinder davon profitieren können.

Wir setzen uns für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule ein, die ganztags und inklusiv unterrichtet, und an der alle Schulabschlüsse möglich sind. Wir werden uns weiterhin für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule an der Geschwister-Scholl-Schule einsetzen. Allen Schülerinnen und Schülern in allen Stadtteilen von Leimen soll es möglich sein, den für sie bestmöglichen Abschluss zu erlangen. Der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen folgend, sollen auch Kinder mit Behinderung die Möglichkeit bekommen, in einer Schule in ihrer Nähe unterrichtet zu werden.

Wir setzen uns für Beibehaltung und Ausweitung von Hort und Kernzeitbetreuung, auch in den Schulferien ein. Es ist bekannt, dass Eltern nicht so viel Urlaub bekommen wie Kinder Schulferien haben. Das bringt Familien regelmäßig in große Schwierigkeiten bei der Planung. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass sich das in Zukunft ändert, und Schulkinder in den Ferien die Möglichkeit für eine längere Betreuung an den Schülerhorten der Stadt Leimen bekommen.


Erarbeitet von:
Ursula Baumann, Jane Mattheier, Laura Mattheier, Gülseren Sarikaya, Aune Streib-Klinkenborg, Andrea Unverfehrt, Nicole Woitanowski, Hermann Klinkenborg